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Samstag, 7. September 2019

Anzin, Frankreich 19 bis 20. August 2019

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Route: 41 Kilometer, bis heute: 1299
07:56 Stunden, Temp.: 16-27°C
Sonnenaufgang: 06:40, Sonnenuntergang: 20:56
















Hurra, endlich sind wir in Frankreich!

Peronnes, gegen 9 Uhr fahren wir zur Schleuse, die Reparaturen sind anscheinend durch. Alle Sportboote folgen uns und werden, nach langer Wartezeit, gemeinsam 3,06m hochgehievt.
Mit uns fahren auch S/Y Dolce Vita und San Antonia zum Tanken. An der Tankstelle verweist uns ein Motorboot, dass wir nicht hier tanken sollen, sondern ihm weiter folgen.
Kurz darauf, stellen wir fest, dass wir doch die Tankstelle hätten nehmen sollen. Also zurück und warten bis die anderen fertig waren.
Wir fahren an das Tankschiff heran zum Anlegen. Beim Aufstoppen geht die Maschine 2 mal aus. Der Wind druckt uns gegen das Schiff und aus dem Laden reagierte niemand. 2 Fußgänger haben sich um Hilfe erbarmt. Wir tanken und fahren weiter nach Süden. Diagnose, Seegras in der Schraube!

Wie lassen drei Schleusen mit ca. 3m bergauf hinter uns. An der Vierten sollen wir eine Vignette kaufen, wir sind nun offiziell im Frankreich registriert.

Wir fahren nach Anzin und freuen uns auf den Hafen. Vor dem Hafeneingang sehen wir die beiden anderen Freunde an einer Kaimauer liegen, sie kommen nicht rein.. So schlau wie wir sind, versuchen wir den Hafen doch noch zu erreichen, wir bleiben stecken.

Hin und her und wir sind befreit und mit Hilfe der Freunde auch an der Kaimauer, an Zäunen und Laternen vertäut.

Am Abend war der Ölwechsel fällig.



















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Sonntag, 1. September 2019

Peronnes, Belgien 16 bis 19. August 2019

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Route: 82 Kilometer, bis heute: 1258
09:48 Stunden, Temp.: 16-27°C
Sonnenaufgang: 06:35, Sonnenuntergang: 21:04














Um 7 Uhr bei 16°C fahren wir Richtung Peronnes. Bald erreichen wir das Schiffshebewerk Thieu, das uns 74m absenken soll, eine gigantisch und überwältigende Einrichtung.
Wir werden sanft runtergebracht.

Um 10:15 Uhr bringt uns die nächste Schleuse 10m herunter und die nächsten 2 einmal 5m und einmal 12,5m.
Die letze Schleuse des Tages liegt direkt vor dem Hafen von Peronnes. Hier werden wir regelrecht mit einem Riesen zusammen in die Schleusenkammer gezwängt. Der Schleusenmeister und der Schiffsführer haben sich nach bestem Gewissen, um uns bemüht und spektakulär vertäut.

Ende gut und wir sitzen im Hafen-Restaurant und genießen das Feierabendbier. Das Essen ist einfach gut.

Einen Tag später: Die liebe Wirtin fährt uns zum Kaufmann und wartet dort geduldig, bis wir "fertig" sind. Wir müssen hier bleiben, weil die defekte Schleuse uns am Weiterkommen hindert.


Die Warterei

























Angekommen

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Seneffe, Belgien 14 bis 16. August 2019

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Route: 49 Kilometer, bis heute: 1176
08:07 Stunden, Temp.: 11-25°C
Sonnenaufgang: 06:29, Sonnenuntergang: 21:05













Früh am Morgen, sind wir vor all den anderen losgezogen. Heute haben wir 7 Schleusen bewältigt. Mit der Zeit hat sich schon eine Routine entwickelt. Die letzten Drei hatten Schwimmpoller und man fragt sich doch warum nicht alle.

Der Hafen von Seneffe ist sehr einladend. Die Mitarbeiter sind Klasse und die Einrichtung bestens. Nur die Einfahrt ist flach und hat sich schon beim Klaus bemerkbar gemacht. Er kommt los und es geht weiter.

Tag darauf regnet es immer wieder. Wir bleiben und machen Klarschiff.


























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Auvelais, Belgien 13 bis 14. August 2019

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Route: 26 Kilometer, bis heute: 1129
05:32 Stunden, Temp.: 18-25°C
Sonnenaufgang: 06:26, Sonnenuntergang: 21:05














Um 09:30 Uhr bei 17°C, verlassen wir den Hafen von Mamur, fahren ein Stück zurück und biegen nach Westen. Bald finden wir uns vor einer Schleuse, die uns 1,7m nach oben bringt, die zweite  3,9m  und die dritte 4,6m.
Wir haben geplant, einen Kanal-Liegeplatz zu erreichen, um Tags darauf, den Kanal zu durchfahren. 

Die Schleusen sind der größte Hindernis-Faktor der Reise. Sie sind nicht durchgehend geöffnet, so kann eine Fehlplanung dazu führen, dass man einfach im Kanal hängt. Anzahl der  Liegeplätze sind sehr eingeschränkt. Berufsschifffahrt hat ohnehin Vorfahrt.

Nach und nach kommen wir zu der Haltebucht an einer exponierten Stelle. Über uns fahren die Züge mit Karacho und an uns vorbei fahren die Schiffe laut mit Wellen. Mit dem Schlafen ist nichts anzufangen.

Eine LIDL Filiale hat uns ein wenig mit Früchten und Wasser eingedeckt.



















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Samstag, 17. August 2019

Namur, Belgien 12 bis 13. August 2019

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Route: 64 Kilometer, bis heute: 1103
09:27 Stunden, Temp.: 17-30°C
Sonnenaufgang: 06:23, Sonnenuntergang: 21:06














Lüttich, es war geplant um 07:00 Uhr den Hafen zu verlassen, Es wurde aber eine halbe Stunde später.
Trinity hat Verdauungsprobleme, sie rennt die Stufen rauf und runter und weiß nicht was sie machen soll. Was lange währt, wird endlich gut. Sie ist befreit und wir auch,

Das Wetter ist herrlich, sonnig bis bedeckt und manchmal auch tropisch warm.
Wir fahren durch viele Brücken. Die Industrieanlagen säumen den Weg, von denen viele Ruinen sind.

Die erste Schleuse Ivoz-Ramet bringt uns 4,5 m hoch, wir halten uns an einer Leiter, mit Grünspan und Entendreck, Es geht aber sehr gut.
Ohne Warten gehen wir in die nächste Schleuse Ampsin-Neuville, sie bringt uns 4,8 m höher.

Wir beobachten teilweise prachtvolle Bauten, die auf ihre Renovierung warten.
Rums! Und es ist vorbei, ein Stück Holz hat sich wohl an unserem Boot gestoßen, es muss weh getan haben.

Die nächste Schleuse Andenne-Seilles, steht zwar offen, aber ein Frachter hat sich dort eingenistet. Wir fahren rein und legen Leinen und werden zum Dank, 5,25 m hoch gehievt.

Unterwegs wird es immer grüner und teilweise bergig. Es braut sich ein Unwetter zusammen, an uns schrammt es aber, mit einem kleinen Schauer, vorbei.

Um 15:00 Uhr gießt und gewittert es, die Schleuse Grands-Malades vor uns ist voll und weist ein Motorboot zurück, wir warten im Regen.

Die Schleuse öffnet sich und nimmt einen Frachter und 5 Sportboote mit. Der Frachter lässt die Schraube drehen und stinkt dazu, wir gehen 3,9 m höher.

Der Regen gibt uns was er kann, wir sind total nass, als wir das Schiff vertäuen. Danke an den Holländer, der in dieser Situation unsere Leine genommen hat.

Ich melde uns bei der netten Hafenmeisterin und lerne gleich 2 Crews kennen. Ein Paar aus Holland nebst Klaus und Annette von der S/Y Dolce Vita.

Sie erzählen uns, dass sie hatten zurückkommen müssen, nachdem die Schleusen geschlossen waren, es gibt nicht genügend Wasser. Es wird also nichts mit der Reise nach Givet.
Wir müssen umdenken und einen anderen Weg einschreiten, erst nach Westen und dann nach Süden.

Sie haben uns alles erläutert und uns zum Dank verpflichtet.

Noch Lüttich ...



Unterwegs, Industrie-Ruinen noch und nöcher ...


Schleuse Ivoz-Ramet ...





Schleuse Ampsin-Neuville







Schleuse Andenne-Seilles ...










Schleuse Grands-Malades




Angekommen
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