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Dienstag, 1. September 2020

Ayamonte, Spanien, 24. bis 31. August 2020

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Route:57 Seemeilen, bis heute: 2288
10:53 Stunden, Temp.: 25-34°C
Sonnenaufgang: 07:52, Sonnenuntergang: 21:10














Chipiona: Die Schlüsselkarte tauschen wir gegen EUR 15 und wir verlassen um 07:50 Uhr den Hafen.

Der Hafen war ganz ruhig, aber hier draußen kommt uns wieder die Dünnung entgegen. Der Wind ist schwach und von vorne. Es scheint wieder eine Maschinenfahrt zu werden.

Die Sonne ist bei der Ausfahrt aufgegangen und der Fahrtwind ist erfrischend. Noch ein Segler folgt uns mit wenig Abstand.

Wir setzen Groß gegen das Schaukeln, doch nach einiger Zeit kommt der Wind mit 7 Knoten und wir nehmen die Genua zur Hilfe.
In dieser Konstellation schaukeln wir weniger, der Wind aber bringt gerade 0,4 Knoten dazu, die Hauptenergie kommt aus dem Tank. Mit 1.500  U/M und die Vollbesegelung machen wir gerade 5,7 Knoten, die Strömung bleibt weiterhin gegen uns.

Der Wind dreht sich um 10:30 Uhr und kommt direkt von vorne, wir bergen die Genua, nun machen wir nur noch 4,7 Knoten.
Wir frühstücken und fahren gemächlich weiter. um 14 Uhr wird das Meer nach und nach zum Ententeich, wir bergen auch das Groß.

Bis vor der Mündung des Guendianas bleibt es auch so. Es ist heiß und wir stellen uns in den Fahrtwind, eine Erholung.

An der Mündung kommt ein Segler der unbedingt den Grenzfluss hochsegeln möchte und, trotz der günstigen Strömung, sehr langsam ist. wir reihen uns dahinter, weil gerade das Polizeiboot uns begleitet. Wir sind unsicher, ob wir hier überholen dürfen,

Als das Patrouillenboot sich zurückzieht und der Fluss breiter wird, überholen wir den Verhinderer.
Vorbei am portugiesischen Hafen von "Vila Real de Santo Antonio" wenden wir auf Steuerbord in den spanischen Hafen von Ayamonte. Die Anmeldung beschert uns den Platz 28 auf dem Steg E.
Das Vertäuen ist, trotz des Seitenwindes, Routine.

Bald kaufen wir Eiswürfel und dazu einige Spezialitäten, erfrischend und lecker.

Nun möchten wir uns hier etwas ausruhen, um dann zu unserem Endziel, Portimao, zu gelangen, vorher besuchen wir vielleicht auch Olhao.

Hafenausfahrt Chipiona ...


Der Leuchtturm von Chipiona ist noch aktiv

Vorbereitung für den Grenzfluss
Ententeich ...



An der Mündung des Guandiana,
 hinter dem Segler im Gänsemarsch


Das Patrouillenboot begleitet uns
Der Hafen auf der portugiesischen Seite 

Ayamonte voraus
Warten auf die Bedienung












Im Hintergrund liegt Portugal
























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Samstag, 5. Oktober 2019

Sète, Frankreich 4. bis 6. Oktober 2019

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Route: 35 Seemeilen, bis heute: 1370
8:56 Stunden, Temp.: 13-29°C
Sonnenaufgang: 07:45, Sonnenuntergang: 19:21














Wir hatten Cap d'Agde gebucht und Sète bekommen.

Die Abrechnung in Capitainerie, so nennt man hier die Hafenmeisterei, dauerte nicht lange und um 08:00 Uhr verlassen wir den Hafen. Noch vor uns sind 4 andere Boote unterwegs.

Der 3er Wind lässt auf sich warten und alle sind mit Maschine unterwegs. Eine Stunde segeln wir hoch am Wind Richtung D'Agde.
Die Maschine läuft mit, mit 3kn kann man keinen Blumentopf gewinnen. Wenn wir zu spät ankommen ist dort niemand der uns einen Handicap-Platz anbietet.

Nun nimmt der Wind stetig zu und schralt immer mehr. Auf der Steuerbordseite liegt ein riesenroßes Militärgebiet und somit ist nicht an Kreuzen zu denken.Wir bergen die Segel und motoren dagegen.

Nun beobachten wir ein großes Motorboot, das sich uns, mit großen Schritten, nähert. Angekommen, ist es ein Patrouillenboot. Wir werden mit Fragen durchlöchert. Sie möchten unsere Bootspapiere sehen, nebst Ausweisen, sie werden mit Kescher abgeholt. Sie verschwinden ins Boot und nach 10 Minuten dürfen wir weiter.

Wir kämpfen gegen, immer höher werdende Wellen. Auf halber Strecke nehmen die Wellen und der Gegenwind soweit zu, dass wir nur noch mit 2kn unterwegs sind.

Als der Gegenwind droht 24kn zu überschreiten, wenden wir nach Norden und setzen das Groß. Hoch am Wind, mit gerefftem Groß kommen wir bis zur nächsten Wende, nun aber Richtung Sète.
So sparen wir uns 2 Stunden und einen Haufen Schaukelei.

Vor der Ankunft sprechen wir mit der Capitainerie. Mit der Zusage, sind wir eingelaufen. Sie hat schon auf uns gewartet und beim Anlegen geholfen, eine resolute Dame, danke.

Nun liegen wir längsseits unter dem Kran, dicht bei der Dame. Sète ist lebenswert!

Mal sehen, wann der Wind uns weiter nach Süden treibt.

Angekommen













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