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Samstag, 5. Oktober 2019

Sète, Frankreich 4. bis 6. Oktober 2019

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Route: 35 Seemeilen, bis heute: 1370
8:56 Stunden, Temp.: 13-29°C
Sonnenaufgang: 07:45, Sonnenuntergang: 19:21














Wir hatten Cap d'Agde gebucht und Sète bekommen.

Die Abrechnung in Capitainerie, so nennt man hier die Hafenmeisterei, dauerte nicht lange und um 08:00 Uhr verlassen wir den Hafen. Noch vor uns sind 4 andere Boote unterwegs.

Der 3er Wind lässt auf sich warten und alle sind mit Maschine unterwegs. Eine Stunde segeln wir hoch am Wind Richtung D'Agde.
Die Maschine läuft mit, mit 3kn kann man keinen Blumentopf gewinnen. Wenn wir zu spät ankommen ist dort niemand der uns einen Handicap-Platz anbietet.

Nun nimmt der Wind stetig zu und schralt immer mehr. Auf der Steuerbordseite liegt ein riesenroßes Militärgebiet und somit ist nicht an Kreuzen zu denken.Wir bergen die Segel und motoren dagegen.

Nun beobachten wir ein großes Motorboot, das sich uns, mit großen Schritten, nähert. Angekommen, ist es ein Patrouillenboot. Wir werden mit Fragen durchlöchert. Sie möchten unsere Bootspapiere sehen, nebst Ausweisen, sie werden mit Kescher abgeholt. Sie verschwinden ins Boot und nach 10 Minuten dürfen wir weiter.

Wir kämpfen gegen, immer höher werdende Wellen. Auf halber Strecke nehmen die Wellen und der Gegenwind soweit zu, dass wir nur noch mit 2kn unterwegs sind.

Als der Gegenwind droht 24kn zu überschreiten, wenden wir nach Norden und setzen das Groß. Hoch am Wind, mit gerefftem Groß kommen wir bis zur nächsten Wende, nun aber Richtung Sète.
So sparen wir uns 2 Stunden und einen Haufen Schaukelei.

Vor der Ankunft sprechen wir mit der Capitainerie. Mit der Zusage, sind wir eingelaufen. Sie hat schon auf uns gewartet und beim Anlegen geholfen, eine resolute Dame, danke.

Nun liegen wir längsseits unter dem Kran, dicht bei der Dame. Sète ist lebenswert!

Mal sehen, wann der Wind uns weiter nach Süden treibt.

Angekommen













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Donnerstag, 3. Oktober 2019

Port-Gardian. Saintes-Maries-de-la-Mer, Frankreich 1. bis 4. Oktober 2019

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Route: 34 Seemeilen, bis heute: 1335
7:06 Stunden, Temp.: 19-29°C
Sonnenaufgang: 07:39, Sonnenuntergang: 19:24














Die Zeit ist gekommen, dass wir wieder segeln. Das Boot ist aufgetakelt und es gibt keine Ausreden mehr.
Vorher noch zum Hafenmeister und abrechnen. Den Wassertank neu mit Wasser füllen und dann, um 08:45 Uhr die Leinen los.
Es ist Windstille, die Vorleinen holt Heike ein, während ich die Mooringsleine reinhole. Das Schiff bewegt sich gemächlich nach achtern und wir sind frei.

Zum Auftakt wollen wir nur bis Port-Gardian, der Hafen soll gut sein.

Kaum legen wir los, schon haben wir einen 3er Wind, aber in der Nase. Erst nachdem wir die westliche Richtung einschlagen, werden die Segel gesetzt. Es funktioniert alles bestens, Der Wind bringt uns auf 3 Knoten. Es reicht uns aber nicht und wir schalten auf dänisch um, die Maschine an und 6,5 Knoten.

Später hemmt uns die Gegenströmung und zum Schluss laufen wir, mit 5,4 Knoten in den Hafen ein.
Kurz davor hatten wir die Hafenmeisterin angerufen und um einen Handicap-Platz gebeten.

Beim Einlaufen kommt uns der Assistent mit einem Dingi und bringt uns zum Ponton. Hier liegen wir längsseits und brauchen die dreckigen Mooringsleinen nicht.

Port-St-Louis bei der Abfahrt


Die Franzosen sorgen für saubere Luft! 

Das Ende eines unglücklichen Zweimasters

Angekommen ...


Wir werden festgehalten!
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