Posts mit dem Label Nijmegen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nijmegen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 10. August 2019

Venlo, Niederlande, 4. bis 5. August 2019

<<<  >>>
Route: 71 Kilometer, bis heute: 918
08:38 Stunden, Temp.: 18-30°C
Sonnenaufgang: 06:03, Sonnenuntergang: 21:18














Nijmegen, um 8 Uhr verlassen wir den Hafen. Die Schleuse Weurt hebt uns bald 2m hoch. Das Wasser ist mit leuchtend grünen Algen bedeckt.

Die nächste Schleuse Heumen ist gar nicht besetzt, weil das Wasser mit der Maas ausgeglichen ist. Wir können einfach durchfahren. Die Maas ist hier sehr breit und tief und setzt wenig Strömung entgegen, wir machen 5,1 Knoten.

Die Angler säumen die Ufer, Kühe und Kälber laben sich an den Bäumen im Wasser. Wir fahren an unzähligen Ortschaften, mit schönen alten Bauten, vorbei. Auffällig sind viele Kirchen. Hier müssen wir vorsichtig sein, es gibt viele Seilfähren. Einmal wurden wir sogar zu einer Vollbremsung gezwungen.

Da Sonntag ist, sind auch viele Boote und "Unboote" unterwegs. Sie machen viel Krach und Wellen. Es gibt auch Wasserski-FahrerInnen, die immer wieder ins Wasser plumpsen, wir sind schadenfroh.

Die nächste Schleuse Sambeek hebt uns wieder um 3m, und zwar ganz gemächlich. Wir haben auch einen Glückstreffer, in Form eines schwarzen Kugelfenders.

In praller Sonne bei 30°C sind wir im Hafen Venlo. Ein Student weist uns zum Liegeplatz an der Sonne.

Der Ventilator läuft. Nach dem Duschen, machen wir uns Pasta mit Pesto.

Nijmegen vor der Abfahrt

Schleuse Weurt
Schleuse Heumen steht offen










Schleuse Sambeek ...








Eine der Seilfähren

<<<  >>>

Freitag, 9. August 2019

Nijmegen, Niederlande, 3. bis 4. August 2019

<<<  >>>
Route: 68 Kilometer, bis heute: 847
05:37 Stunden, Temp.: 20-25°C
Sonnenaufgang: 06:01, Sonnenuntergang: 21:23














Wesel, 08:10 Uhr holen wir die Leinen und verkrümeln uns, während alle noch schlafen.
Mit 1800 UpM machen wir 7,2 Knoten Fahrt. Im Cockpit ist noch alles nass, in der Nacht hat es richtig geplätschert. 
Auf dem Rhein kommen uns viele Frachter entgegen und der kühle Nordwind lässt uns nicht schneller werden. Immer wieder machen uns die Großen dicke Wellen.

Am Ufer beobachten wir badende und trinkende Kühe, das Wasser sieht, zumindest, sehr sauber aus.

Vorbei an Rees, Kleve und Emmerich, kommen wir unserem Ziel näher. Die Grenze ist nicht markiert aber, von den Bauten und die Großtankstelle, eindeutig erkennbar. Um 12 Uhr haben wir die Grenze "überschritten".

Hurra, wir sind in den Niederlanden!

Es tröpfelt und ist bedeckt, nur 22°C. Bald sind wir angekommen und unter der ersten Brücke, linksrheinisch, im kleinen Lindenberghaven, Platz bekommen. Der Hafen ist kommunal, hat Strom und Wasser und ist gut besucht. Weitere Einrichtungen gibt es nicht, dafür alles gratis.

Es gibt ein Hafenfest, überall voll von Menschen. In der Stadt ist der Bär los, es ist ein globales Treffen. Es ist Samstag und es gibt Wochenmarkt, eine unvergessliche Atmosphäre. Wir haben viel Obst gekauft und Kibbelinge mit Pommes gegessen, sehr lecker.

Zurück zum Schiff, schlafen wir wie betäubt, während draußen Musik gespielt wird und die Menschen es sich gut gehen lassen.

























Die Grenze ...


Bedrohliche Kulissen, harmlos

Angekommen im Lindenberghaven ...














Altstadt-Impressionen ...

















<<<  >>>