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Dienstag, 25. August 2020

Cadiz, Spanien, 19. bis 23. August 2020 (Aufgewärmt)

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Route:38 Seemeilen, bis heute: 2211
07:21 Stunden, Temp.: 23-31°C
Sonnenaufgang: 07:45, Sonnenuntergang: 21:12














Barbate: 08:00 Uhr, die Angler fahren nach und nach raus, wir folgen denen. Im Hafen riecht es nach Geräuchertem, es macht Appetit.

Bis zu dem Wendepunkt nach Norden, geht es schnurstracks nach Westen. Der Wind ist schwach und die Dünung 1m, gegen uns. 
Wir erreichen den Punkt tapfer stampfend und wenden. Nun kommt die Dünung schräg von vorne und der fehlende Wind lässt uns rollen, was das Zeug hält. Das Groß hilft und das Rollen nimmt doch ein wenig ab.

Die Dünung und der Tide-Strom tun sich zusammen und machen uns das Leben schwer, dagegen können wir nichts unternehmen. Wir tauchen immer wieder runter in die Wellen, die Luke vorne bleibt dicht.

Bis vor dem Hafen, Puerto America, geht es so weiter, mal mehr und mal weniger. 

Angekommen, es sieht alles nicht so einladend aus, überall Kräne und Industrieanlagen, hier dazwischen sollen wir liegen, mal sehen!

Der Eingang zum Hafen, ist eng und sofort ist die Tankstelle da. Der Marinero lotst uns zum Tank-Steg, vorher geben wir gerne, einigen Jet-Skis den Vorrang.

Vollgetankt werden wir, vom Tankwart, zu einem Liegeplatz geführt. Er hilft mit und wir sind vertäut. Es ist doch alles ganz toll!

Das Büro macht gerade Siesta und wir sollen bis 17:00 Uhr warten. Nicht doch, ein Marinero macht das Büro auf und erledigt alles im Nu.

Nun brauchen wir dringendst Eiswürfel, wir haben wieder unsere Durst-Phase, es gibt aber hier keinen Laden.
Ein wenig hin und her und ich werde fündig, im Nautic Club nebenan gibt es Eis en masse. Ich schleppe 3 Packungen zum Boot, glücklich.

Morgen wollen wir in die Stadt, mit Taxi versteht sich, der Weg ist weit und man wird älter.



Wir verlassen Barbate, nicht ungern ...

... obwohl es lecker riecht
Cadiz in Sicht

Angekommen
In der Umgebung der Marina ...
















Maina America
Gerade rausgefahren, wird wieder reingeschleppt ...




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Dienstag, 6. August 2019

Datteln, Deutschland, 30. Juli bis 1. August 2019

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Route: 88 Kilometer, bis heute: 688
10:09 Stunden, Temp.: 20-34°C
Sonnenaufgang: 05:50, Sonnenuntergang: 21:22














Riesenbeck, morgens kurz vor sieben legen wir ab, Die Tanker sind bereits weg und die Wohnmobile schlafen noch. Einmal müssen wir einen Abzweiger nehmen, der sehr idyllisch ist, obwohl wir die ganze Zeit über die Tiefe des Wassers im Unklaren sind.

Die Schleuse Münster hebt uns, ganz vorsichtig , 6,2m höher. Die Schwimmpoller sind dabei aktiv beteiligt.

Angekommen, ist unser Liegeplatz von Weitem sichtbar.
Der Hafen liegt direkt an einer historischen Schleuse, die nicht mehr im Betrieb ist. Es gibt eine 2. Schleuse, die auch bedingt betrieben wird. Man sagte uns, als die neue Schleuse fertiggestellt wurde, gab es keine Zechen mehr und keine Anwendung für sie.

Am ersten Abend sind wir beim Griechen und kommen zufrieden wieder raus. In der Nacht regnet und donnert es, eine Wohltat für geschundene Haut.

Wir legen einen Waschtag dazu und ruhen uns ein wenig aus.

Übrigens, die Brombeeren sind reif und ein Genuss!



Schleuse Münster mit einer Fallhöhe von 6,2m
Einfach abgestellt?

Der Hafen vor der historischen Schleuse.
Eine Straße, zwischen 2 Orten






Wasserturbine mit Generator

Die Schleuse ...





Kunstvolle Arbeiten von damals ...


Am Gast-Liegeplatz

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Mittwoch, 31. Juli 2019

Lauenburg, Deutschland, 22. bis 24. Juli 2019

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Route: 69 Kilometer, bis heute: 240
11:58 Stunden, Temp.: 18-35°C
Sonnenaufgang: 05:10, Sonnenuntergang: 21:33














Um 07:05 Uhr legen wir ab. durch den Stadtgraben, in die Trave. und später in den Elbe-Lübeck-Kanal. Die Landschaft ist einfach schön. Wir folgen einem größerem Motorboot, das mit uns abgelegt hat.

Seit 08:05 Uhr warten wir vor der Schleuse. Alle Fender sind raus und die Leinen vorbereitet.
Um 09:10 Uhr werden wir reingelassen.

Nun fängt der Ernst des Lebens an, sieben Schleusen in einem Rutsch:
 . Büssau, Fallhöhe 1,5 m
 - Krummesse, Fallhöhe 2,75 m
 - Berkenthin, Fallhöhe 1,75 m
 - Behlendorf, Fallhöhe 1,65 m
 - Donnerschleuse, Fallhöhe 4,18 m

 - Witzeeze, Fallhöhe 2,98 m
 - Lauenburg, Fallhöhe 4,85 m

Die ersten fünf schleusen uns hoch und 2 letzten bringen uns wieder runter.
An der Donnerschleuse haben wir , wegen einer Reparatur, knappe 2 Stunden Wartezeit, wir machen, mit viel Mühe, an einem Riesendalben fest.
Die Schleuse Lauenburg verlassen wir um 18:30 Uhr. An Marina Lauenburg fahren wir einfach vorbei, um etwas besseres zu suchen, Es dauert nicht lange und wir sind zurück.
Marina-Restaurant hat uns passabel beköstigt.

Die Kamera-Aufladung funktioniert nicht, irgend etwas ist defekt, die Kamera oder das Kabel. Das 2. Ladekabel ließ sich einfach nicht finden. In Lauenburg wird man nicht fündig. Resultat, morgen mit dem Taxi nach Lüneburg, dort gibt es einen MediaMarkt. Es hat geklappt und wir sind mit dem Bus, halbtot, zurückgekehrt.

Die Hafenmeisterin wollte uns nicht gleich die Diesel-Kanister füllen, es wäre zu warm und wir sollen keinen Stress machen.
Wir bekommen unseren Stress, nach dem wir die Kanister, in Dunkelheit, umfüllen müssen.

Der Stadtgraben in Lübeck ...



Warten vor der Schleuse
In der Schleuse, warten auf Bergfahrt


Warten auf Talfahrt
Fahrt frei aus der Schleuse


nach dem Kabel-Kauf, fix und fertig in der Haltestelle
Bereit zur Abfahrt




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