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Montag, 3. August 2020

Alicante, Spanien, 31. Juli bis 2. August 2020

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Route:54 Seemeilen, bis heute: 1811
11:52 Stunden, Temp.: 29-32°C
Sonnenaufgang: 07:02, Sonnenuntergang: 21:13














Denia, das Ablegen ist einfach und wir sind wieder frei.

Schaukelnd passieren wir "Cap de Sant Antoni" und "Cap Negro"  und kommen an "Cap de la Nau" vorbei und machen wir ein paar Fotos.

Der Wind lässt viel zu wüschen übrig. Die Strömung aber treibt uns, bei 1500 U/m, mit 6,5 Knoten voran und wir schwitzen weiter.

Bei der "Parque Natural de la Serra Gelada" wundern wir uns über die Wasserfälle die aus dem Berg herausfallen.

Inzwischen hat die Strömung sich verabschiedet und wir bekommen noch dazu den Wind mit 10 Knoten gegen uns, die Wellen bleiben aber achterlich. Wir tuckern mit 4,5 Knoten gen Süden.

Rechtzeitig kommen wir an. Vor dem Hafen haben uns 2 "Möchtegerne erste sein" überholt, um die letzten Plätze zu ergattern, es ist ja Freitag.

Angekommen kutschieren wir ein wenig rum und halten Ausschau im Hafen. Zum Schluss finden wir eine Wartebrücke, wir machen fest und rufen die angegebene Nummer an.

Eine halbe Stunde später haben wir alle Formalitäten erledigt, unter anderem Temperaturmessung,  und das Schiff ist festgemacht, mit Strom, Wasser und super Internet.

Denia bei der Abfahrt ...







Cap de Sant Antoni voraus




Am Cap
Cap Negro voraus 



Cap de la Nau voraus



Wasserfälle am
Parque Natural de la Serra Gelada ...


"Manhattan" am Mittelmeer?

Angekommen
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Denia, Spanien, 30. bis 31. Juli 2020

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Route: 64 Seemeilen, bis heute: 1757
11:37 Stunden, Temp.: 30-35°C
Sonnenaufgang: 06:59, Sonnenuntergang: 21:12














Burriananova: Um 07:00 Uhr legen wir ab, der liebe Nachbar hat geholfen.

Der Schwell ist noch hoch und wir setzen das Groß. Der Wind ist schwach und umlaufend, wir rollen und kommen mit der Maschine weiter.

Zwischendurch frischt der Wind ein wenig auf und macht uns etwas schneller, auf den ist aber heute kein Verlass.

In Denia angekommen, merken wir sofort wo die Dividenden bleiben, absolut unvorstellbar.
Direkt am Anfang bedient uns ein schwarzer Tankwart, standesgemäß, in weißem Hemd und kurzer schwarzer Hose. Die weißen Handschuhe haben leider gefehlt!

Heike rennt zum Büro, um einen Liegeplatz zu ergattern, vergebens. Die deutschsprachige Dame an der Rezeption meint: Für uns wäre der Hafen gegenüber besser geeignet und auch billiger.
Nun fängt unsere Odyssee an ... Hin und her, keiner ist in der Lage uns zu sagen, wie wir uns anmelden können.

Fix und fertig machen wir an einem Steg längsseits fest. 3 Herren, vielleicht von der Anlage, staunen, dass man uns noch nicht empfangen hat. Nach einem Telefonat erscheint bald ein "Marinero", natürlich in Schwarz/weiß, und führt uns zu einem Liegeplatz. Er hilft uns beim Anlegen und Anbringen der Mooringsleinen.
Er meint, sie haben eine 2-Phsen-Steckdose und ob wir einen passenden Stecker haben. Nein, sagen wir, wir haben einen Euro-Stecker und unzählige Adapter, ein 2-Phasen-Adapter findet sich aber nicht darunter.
Er war überhaupt nicht erstaunt und meint, für EUR 36,50 können wir einen erwerben, sie haben nämlich überhaupt keine Leih-Adapter. Später haben wir festgestellt, dass fast alle Schiffe mit einem Adapter versehen sind, geschäftstüchtig, nicht wahr?

Den Adapter kaufen wir doch nicht und dafür müssen wir auf unsere Ventilatoren und den Kühlschrank verzichten. Die Nacht wird zur Hölle.

Am Morgen um 7 Uhr kommt der Marinero und liest unseren Wasserzähler. Die Abrechnung erfolgt dann, wie üblich, nach der Vorlage des Schiffszertifikats, die Versicherungsbescheinigung und beiden Ausweisen. Der Betrag von EUR 38,80, inkl. EUR 1,63 für das Wasser, war aber eine Nebensache.

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