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Donnerstag, 3. September 2020

Olhao, Portugal, 31. August bis 2. September 2020

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Route:35 Seemeilen, bis heute: 2323
07:00 Stunden, Temp.: 19-34°C
Sonnenaufgang: 07:01, Sonnenuntergang: 20:03














Ayamonte: Um 08:15 Uhr verlassen wir, sehr ungern, den Hafen und nutzen die Strömung der ablaufenden Ebbe.

Mit 7 Knoten fahren wir bis zur Mündung und wenden nach Westen. Die Ebbe ist bald vollständig und die Flut kommt uns nach und nach entgegen, es geht nur noch mit 4,5-4,7 Knoten weiter. Die Wellen sind moderat und das Groß hilft mit, das Schaukeln zu mindern. Der Wind ist schwach und umlaufend, an Segeln ist gar nicht zu denken.

Hier im Revier ist ja alles eigen. Kommt der Wind von Westen oder Osten, dann muss die Strömung auch mitlaufen, ansonsten gibt es manchmal höhere Wellen. Der Wind aus dem Norden und Süden ist immer willkommen. 

Vor der Mündung der Lagune kommen etwas dickere Wellen. Wir bergen das Groß und fahren zwischen den Leuchttürmen. Das Wasser steigt immer noch und die Strömung entsprechend, das Bild ist fantastisch.

An  Culatra vorbei, liegen unzählige Segler vor Anker. Wir lassen sie alle an Steuerbord und fahren die Rinne bis zum Marina. Es ist alles gut betonnt.

Die Lagune wäre ein Paradies, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Die Wasser-Taxis schießen an einem vorbei wie Hulle. Dicke Ausflugsschiffe kommen einem entgegen, als trachten sie einem nach dem Leben. Die hohen Wellen die entstehen sind jenseits von gut und böse.

Wir machen noch gut Fahrt und fahren streng nach den Tonnen, Zum Schluss wird es ziemlich eng, bis die Hafeneinfahrt erreicht ist.

Sofort ist die Tankstelle da und daneben der Wartesteg. Es dauert nicht lange und die Marineros lassen sich blicken, Freundlich führen sie uns zum Büro und wir bekommen nun, etwas teureren Liegeplatz 11 an Ponton 3.
Ein Marinero hilft beim Anlegen und wir sind mit dem Finger vertäut, Erleichterung.

Nun liegen wir hier in einem nagelneuen Hafen in OlhaoFaro ist nicht weit, ab und zu hören wir einen Flieger, hoffentlich geht es alles gut.

Von hier wollen wir direkt nach Portimao, unser Zielhafen.


Ayamonte liegt nun hinter uns

Die spanische Flagge wird geborgen, ...
Nun sind wir in Portugal


Olhao in Sicht ---
Tide-Strom empfängt und begleitet uns bis zum Hafen ...







Leuchturm Olhao
Die Markthallen ...



Voranker liegende Schiffe hinter der Insel Culatra

Die Impressionen ...











Frische Feigen vom Markt, lecker!

Mondschein am Fischereihafen
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Dienstag, 1. September 2020

Ayamonte, Spanien, 24. bis 31. August 2020

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Route:57 Seemeilen, bis heute: 2288
10:53 Stunden, Temp.: 25-34°C
Sonnenaufgang: 07:52, Sonnenuntergang: 21:10














Chipiona: Die Schlüsselkarte tauschen wir gegen EUR 15 und wir verlassen um 07:50 Uhr den Hafen.

Der Hafen war ganz ruhig, aber hier draußen kommt uns wieder die Dünnung entgegen. Der Wind ist schwach und von vorne. Es scheint wieder eine Maschinenfahrt zu werden.

Die Sonne ist bei der Ausfahrt aufgegangen und der Fahrtwind ist erfrischend. Noch ein Segler folgt uns mit wenig Abstand.

Wir setzen Groß gegen das Schaukeln, doch nach einiger Zeit kommt der Wind mit 7 Knoten und wir nehmen die Genua zur Hilfe.
In dieser Konstellation schaukeln wir weniger, der Wind aber bringt gerade 0,4 Knoten dazu, die Hauptenergie kommt aus dem Tank. Mit 1.500  U/M und die Vollbesegelung machen wir gerade 5,7 Knoten, die Strömung bleibt weiterhin gegen uns.

Der Wind dreht sich um 10:30 Uhr und kommt direkt von vorne, wir bergen die Genua, nun machen wir nur noch 4,7 Knoten.
Wir frühstücken und fahren gemächlich weiter. um 14 Uhr wird das Meer nach und nach zum Ententeich, wir bergen auch das Groß.

Bis vor der Mündung des Guendianas bleibt es auch so. Es ist heiß und wir stellen uns in den Fahrtwind, eine Erholung.

An der Mündung kommt ein Segler der unbedingt den Grenzfluss hochsegeln möchte und, trotz der günstigen Strömung, sehr langsam ist. wir reihen uns dahinter, weil gerade das Polizeiboot uns begleitet. Wir sind unsicher, ob wir hier überholen dürfen,

Als das Patrouillenboot sich zurückzieht und der Fluss breiter wird, überholen wir den Verhinderer.
Vorbei am portugiesischen Hafen von "Vila Real de Santo Antonio" wenden wir auf Steuerbord in den spanischen Hafen von Ayamonte. Die Anmeldung beschert uns den Platz 28 auf dem Steg E.
Das Vertäuen ist, trotz des Seitenwindes, Routine.

Bald kaufen wir Eiswürfel und dazu einige Spezialitäten, erfrischend und lecker.

Nun möchten wir uns hier etwas ausruhen, um dann zu unserem Endziel, Portimao, zu gelangen, vorher besuchen wir vielleicht auch Olhao.

Hafenausfahrt Chipiona ...


Der Leuchtturm von Chipiona ist noch aktiv

Vorbereitung für den Grenzfluss
Ententeich ...



An der Mündung des Guandiana,
 hinter dem Segler im Gänsemarsch


Das Patrouillenboot begleitet uns
Der Hafen auf der portugiesischen Seite 

Ayamonte voraus
Warten auf die Bedienung












Im Hintergrund liegt Portugal
























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