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Mittwoch, 2. Oktober 2019

Navy Service, Port-St-Louis, Frankreich 25. September bis 1. Oktober 2019 (aufgewärmt)

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Nach 15 Minuten Fahrt sind wir pünktlich um 10:00 Uhr, vor dem Hafen vom Navy Service. 2 Mitarbeiter sind vor Ort und dirigieren das Boot zur Kaimauer und vertäuen es. wir dürfen das Boot verlassen.
Es kommt nun ein Traktor mit einem speziellen Anhänger und sie ziehen es aus dem Wasser. Später wird es auch damit auf ein Gestell gebracht.
Der Mechaniker ist auch schon da. Der Antrieb wird begutachtet und für einwandfrei erklärt. Das Getriebeöl ist gewechselt und wir sind um 300,- EUR leichter, der Preis war von vornherein abgesprochen und zwar für die Kontrolle des Antriebs und Ölwechsels.

Heike ist ausgefallen und ich bin nicht in der Lage den Mast alleine vorzubereiten, also der Mark muss her. Er hat Termine und wir bleiben 2 Nächte im Boot, auf der Trocken-Marina. 

Mark macht seine Sache bestens und der Mast ist vorbereitet. Um 15:00 Uhr ist der Mast aufgesetzt und wir dürfen gehen. Vorher hatten wir 419,- EUR, für die Leistungen des Navy Services entrichtet, Nur noch 150,- EUR für Mark und ein wenig Trinkgeld, wir sind alle glücklich.

Kurz nach dem Ablegen haben wir festgestellt, dass unsere Bäume nicht mitgekommen sind, also zurück Marsch Marsch. Nun finden wir schwerlich jemanden der unsere Bäume überreicht. So ist es halt, aus den Augen, aus dem Sinn.

Im Nachhinein betrachtet, waren die Leistungen professionell und sehr gut.

Nun fahren wir wieder nach Port-St-Louis. Dort werden wir das Boot segelklar machen und dann los.

Übrigens, in dem Mekka der Sportschifffahrt finden wir keine AGM- oder Gel-Batterien, hierzulande kennt mann anscheinend nur Säure-Batterien. 2 Tage habe ich mir die Hacken wund gelaufen und die Händler angefleht, sinnlos.
Es gibt zwar Online-Lieferanten, die von uns gewünschte Batterien, zu einem erträglichen Preis, liefern könnten, es ist aber Ferienzeit und sie können es nicht garantieren. Die Bestellung über einen deutschen Lieferanten wird aber alle unsere Zeitpläne über den Haufen werfen.

Wir entscheiden, anstatt 2,  uns auf eine Batterie zu beschränken und holen eine, die doppelt so teuer ist als eine AGM von Zuhause. Eingebaut haben wir sie selbst.

Sie haben schon auf uns gewartet ...








Der Mast, samt dem Furler und die Bäume sind auch da



Der Mast wird aufgesetzt und wir werden verabschiedet.
In Port-St-Louis ...



... machen wir, aus einem Kanalboot, ein Segelboot



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Freitag, 16. August 2019

Maastricht (2), Niederlande, 8 bis 11. August 2019

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Route: 15 Kilometer, bis heute: 1012
07:02 Stunden, Temp.: 18-28°C
Sonnenaufgang: 06:13, Sonnenuntergang: 21:11














Het Bassin, 08:45 Uhr standen wir vor dem Schleusentor, mit uns noch 3 andere Boote. Punkt 09:00 Uhr, werden wir durchgeschleust Richtung Belgien. Die erste Station soll Lüttich sein.
Bald ist es soweit, die Grenze nach Belgien liegt hinter uns und die erste belgische Schleuse, ist in Rechweite, Lanaye. Es warten aber viele Schiffe. Wir melden uns an und erfahren, dass sie uns erst gegen 16 Uhr schleusen können, die Reparaturarbeiten laufen noch!

Um 15:00 versucht Heike sich eine Tasse Kaffee zu machen, mit dem neuen Tauchsieder aus China, es ist ja heute alles aus China, oder?

Sekunden später Gepiepse vom Batterie-Monitor Filippi, die Verbraucher-Batterien sind ganz leer.
Ich werfe die Maschine an, es hilft nicht. Nach dem Moto, "Just beim Schießen, muss ich scheißen", geht das grüne Signal-Licht der Schleuse an und alle gehen rein außer uns.

Wir drehen ab und fahren wieder nach Maastricht zurück.
An der Tankstelle, sollen sie alles können, aber nicht für uns. Es gibt einfach niemandem der nicht gerade Urlaub macht oder frei ist.
Zum Schluss kommt die Sekretärin und macht uns die freudige Nachricht, dass ein Elektriker uns um 9 Uhr morgens besuchen wird.
Der Bestätigung-Anruf kommt und wir steuern den Hafen Treech 42 an.
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Heute ist Freitag, der nette Elektriker war bei uns und konnte nichts ausrichten. Er hat aber einem Batterie-Guru Bescheid gesagt und er wird am Samstag sehen was er kann.

Inzwischen habe ich den Lichtmaschinen-Buster, den Sündenbock, außer Gefecht gesetzt.

Der Batterie-Guru hat sich nicht blicken lassen, dafür ist der freundliche Hafenmeister eingesprungen und einen Hobby-Bastler ins Spiel gebracht.
Der Hobby-Bastler war nicht erfolgreich, er und sein Freund haben 2 Säure-Batterien für uns besorgt. Damit hätte das Drama beendet werden wollen. Einzig, die Batterien passen nicht in das Gestell des Bootes. Eine Lösung hat so ausgesehen, dass man das Gestell umbauen wollte, um die Batterien, mit dem Klebeband zu befestigen.

Es war uns doch zu viel, morgen werden wir unsere Reise, mit 15% Kapazität der Batterien fortsetzen, es möge irgendwo doch 2 Batterien für uns geben, vielleicht die Rettung?


Het Bassin, vor der Schleuse ...
... und in der Schleuse ...






Raus aus der Schleuse






Die Schleuse Lanaye wir gerade repariert ...













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