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Donnerstag, 26. September 2019

Avignon, Frankreich 20. bis 24. September 2019

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Route: 73 Kilometer, bis heute: 2316
9:07 Stunden, Temp.: 19-32°C
Sonnenaufgang: 07:23, Sonnenuntergang: 19:44














Vivers, seit gestern sind auch Annette und Klaus hier. Es stellt sich klar, dass nunmehr die Crew von S/Y San Antonia die Weiterfahrt aufgegeben haben.

Punkt 07:00 Uhr legen wir ab und S/Y Dolce Vita folgt uns.

Die ersten 2 Schleusen sind nur wir zusammen, bei der dritten müssen wir warten und nach dem Frachter rein gehen. Alles läuft unproblematisch.

Zum Schluss wird es, mit 32°C etwas zu heiß. angekommen nimmt uns der Niels die Leinen. Seine freundliche Frau, Lynette, hilft auch mit und wir sind gut aufgehoben.

Später gehe ich einkaufen und komme mit vollen Händen zurück, eine Flasche Champagner gehört dazu, wir wollen morgen unser Ankommen in Avignon feiern. Es sind nur noch 2 Schleusen und 80 Kilometer bis Port-St-Louis, wo unser Mast und die 2 Bäume, nebst das Mittelmeer, auf uns warten.

Die Termine stehen fest, am Mittwoch soll um 10:00 Uhr das Schiff aus dem Wasser gehoben werden, Es gibt eine Kontrolle des Saildrives mit Wechsel des Getriebeöls.

Am Freitag wird dann der Mast gesetzt, eine Fachfirma ist bereits beauftragt, da die arme Heike, mit der Vorbereitung überfördert ist.

Vor der Abfahrt



die erste Schleuse mit ...

... mit Annette und Klaus

23m tiefer ...





Die nächste Schleuse ist auch zu beachten


Dritte Schleuse




Sur le Pont d'Avignon ...









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Samstag, 7. September 2019

Cambrai, Frankreich 20. bis 22. August 2019

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Route: 36 Kilometer, bis heute: 1335
07:27 Stunden, Temp.: 14-29°C
Sonnenaufgang: 06:43, Sonnenuntergang: 20:56














Anzin, 07:50 Uhr haben wir unseren Platz an der Kaimauer freigegeben. An der ersten Schleuse haben wir die Vignette erworben.
An der nächsten Schleuse bekommen wir eine Fernbedienung für den Betrieb der Schleusen. Sie sind mit Schwimmpollern ausgestattet und bringen uns jeweils um 4 bis 6 Metern hoch.

Angekommen finden wir einen schnuckeligen Hafen. Der Hafenmeister steht parat und ansonsten nur stundenweise zur Verfügung. Dadurch können die sanitären Anlagen nur bei seiner Anwesenheit benutzt werden. Er findet sich sehr witzig und beantwortet uns die Fragen mit Schulterzucken und Tiraden von französichen Sätzen, obwohl er weiß, dass wir nichts verstehen.

Der Stadtrundgang brachte uns nebst Schmerztabletten für Heikes Bein und beeindruckenden Denkmälern, frisches Gebäck und Baguette. Die Bäckereien hier sind ja ein Erlebnis.

Heike hat seit Maastricht zunehmend Schwierigkeiten mit dem rechten Bein, sie humpelt nur noch. In Reims werden wir der Sache nachgehen.

S/Y Dolce Vita und San Antonia sind auch angekommen. Sie meinen aber, dass sie diese Reise heuer nicht zu Ende führen können, sondern unterbrechen werden.





Angekommen



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Samstag, 17. August 2019

Namur, Belgien 12 bis 13. August 2019

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Route: 64 Kilometer, bis heute: 1103
09:27 Stunden, Temp.: 17-30°C
Sonnenaufgang: 06:23, Sonnenuntergang: 21:06














Lüttich, es war geplant um 07:00 Uhr den Hafen zu verlassen, Es wurde aber eine halbe Stunde später.
Trinity hat Verdauungsprobleme, sie rennt die Stufen rauf und runter und weiß nicht was sie machen soll. Was lange währt, wird endlich gut. Sie ist befreit und wir auch,

Das Wetter ist herrlich, sonnig bis bedeckt und manchmal auch tropisch warm.
Wir fahren durch viele Brücken. Die Industrieanlagen säumen den Weg, von denen viele Ruinen sind.

Die erste Schleuse Ivoz-Ramet bringt uns 4,5 m hoch, wir halten uns an einer Leiter, mit Grünspan und Entendreck, Es geht aber sehr gut.
Ohne Warten gehen wir in die nächste Schleuse Ampsin-Neuville, sie bringt uns 4,8 m höher.

Wir beobachten teilweise prachtvolle Bauten, die auf ihre Renovierung warten.
Rums! Und es ist vorbei, ein Stück Holz hat sich wohl an unserem Boot gestoßen, es muss weh getan haben.

Die nächste Schleuse Andenne-Seilles, steht zwar offen, aber ein Frachter hat sich dort eingenistet. Wir fahren rein und legen Leinen und werden zum Dank, 5,25 m hoch gehievt.

Unterwegs wird es immer grüner und teilweise bergig. Es braut sich ein Unwetter zusammen, an uns schrammt es aber, mit einem kleinen Schauer, vorbei.

Um 15:00 Uhr gießt und gewittert es, die Schleuse Grands-Malades vor uns ist voll und weist ein Motorboot zurück, wir warten im Regen.

Die Schleuse öffnet sich und nimmt einen Frachter und 5 Sportboote mit. Der Frachter lässt die Schraube drehen und stinkt dazu, wir gehen 3,9 m höher.

Der Regen gibt uns was er kann, wir sind total nass, als wir das Schiff vertäuen. Danke an den Holländer, der in dieser Situation unsere Leine genommen hat.

Ich melde uns bei der netten Hafenmeisterin und lerne gleich 2 Crews kennen. Ein Paar aus Holland nebst Klaus und Annette von der S/Y Dolce Vita.

Sie erzählen uns, dass sie hatten zurückkommen müssen, nachdem die Schleusen geschlossen waren, es gibt nicht genügend Wasser. Es wird also nichts mit der Reise nach Givet.
Wir müssen umdenken und einen anderen Weg einschreiten, erst nach Westen und dann nach Süden.

Sie haben uns alles erläutert und uns zum Dank verpflichtet.

Noch Lüttich ...



Unterwegs, Industrie-Ruinen noch und nöcher ...


Schleuse Ivoz-Ramet ...





Schleuse Ampsin-Neuville







Schleuse Andenne-Seilles ...










Schleuse Grands-Malades




Angekommen
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